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Unsere Feldschmiede...

ist aus dem Jahre 1844 und immer noch funktionstüchtig. Sie können viele Objekte bestaunen, die mit so einer Schmiede gefertigt wurden: Nägel, Schlösser, Hufeisen, Kesselhaken und Klaueneisen und vieles mehr.

Der Kesselhaken:
In einem Bauernhaus war die Herdstelle Brennpunkt des Gebäudes. Allein von hier ging Wärme aus. Hier wurde gekocht und gebraten.
Zum Kochen brauchte man den Kesselhaken. Er gehörte in früheren Jahrhunderten zur Ausstattung des Herdfeuers. Man konnte mit Hilfe des Kesselhakens den Topf oder den Kessel näher an das Feuer heranführen oder von ihm entfernen. Wenn der Bauer von der Feldarbeit zurückkehrte, brauchte er nur der Bäuerin zu sagen: „Leg ’mal einen Zahn zu!“ Durch das Herunterlassen des Topfes wurde dann der Koch- oder Erwärmungsvorgang beschleunigt. So entstand die sprichwörtliche Redensart.
Der Kesselhaken hatte auch rechtsgeschichtlich seine Bedeutung. Beim Übergang eines Hauses von einem Besitzer zum anderen nahm der Grundherr den Kesselhaken ab und gab ihn dem Käufer in die Hand. Anschließend goss er das Feuer aus.
Teilweise war es Brauch, dass der Jungbauer seiner Braut einen prächtig gearbeiteten "Hahl" schenkte und ihr damit symbolisch die Vollmacht über Küche und Herd anvertraute.

Das Klaueneisen:
Sie wissen nicht was ein Klaueneisen ist? Kommen Sie vorbei. Wir zeigen es ihnen!